KarlZSZ forscht im Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg

Am 14.1.2015 besuchte der Bionik-Kurs der Karl-Ziegler-Schule  das Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg . Im Evonik-Schülerlabor kann man mit Hilfe von modernsten Experimenten die Veränderung von chemischen und physikalischen Eigenschaften von Materialien beobachten.
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Vergoldete Fliege unter dem Rasterelektronenmikroskop.

 

Im Schülerlabor waren drei Stationen aufgebaut. An der ersten Station war ein Rasterelektronenmikroskop aufgebaut, der mit einem PC verbunden war. Auf dem PC konnten wir die Bilder vom Mikroskop sehen. Erst einmal hat der Stationsleiter uns erklärt, wie ein Rasterelektronenmikroskop funktioniert. Es kann Untersuchungsobjekte um bis zu das 100000 fache vergrößern. Nach dieser Einführung durften wir das Mikroskop selbst bedienen und uns ein paar Objekte anschauen, z.B. eine vergoldete Fliege und ein Stück Glas. Die Objekte werden vergoldet, um sie besser erkennen zu können.  Nachdem wir mit der Station fertig waren, gingen wir zur nächsten Station.

 

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Ein Schmetterlingsflügel unter dem Lichtmikroskop.

An der Station zwei befand sich ein Lichtmikroskop, in den man mit dem Auge hineinschauen konnte. Wir haben uns alltägliche Dinge angeschaut, wie zum Beispiel Schmetterlingsflügel und  Echsenhaut. Diese Bilder wurden außerdem noch auf einen Computer übertragen, auf dem die Grafik aber nicht so gut zu erkennen war. Mit dem Auge konnte man deutlich besser sehen. Kurz vor dem Beenden dieser Station durften wir noch Fotos mit dem Handy durch das Mikroskop machen, was aber ziemlich schwierig war, da es eine Frage von Millisekunden war und man häufig mit der Handykamera verrutschte.

Die dritte Station beschäftigte sich mit Farbstoffsolarzellen. Hier haben wir eine Solarzelle aus zwei Glasplättchen selbst nachgebaut. Auf der einen Seite war eine Graphitschicht und die andere Seite war mit weißem Titandioxid beschichtet, die wir längere Zeit in einen roten Tee getaucht haben. Danach haben wir auf die eine Platte eine Elektrolytlösung getropft und später mit einer Klammer beide zusammen geklemmt. Danach haben wir an beiden Enden ein Kabel geklammert und es mit einem Messgerät verbunden. Sobald wir mit einer Taschenlampe drauf geleuchtet haben, hat das Messgerät hat Strom angezeigt. Somit konnten wir eine funktionsfähige Solarzelle, die Strom erzeugt, herstellen.

(Giani A., Adrian K. und Sergey M., 7b)

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