KarlZSZ reist in die Geschichte der Karl-Ziegler-Schule

img_3781 Wusstest du, dass die Karl-Ziegler-Schule insgesamt schon 5 Namen hatte? Der erste Name der Schule lautete „Städtische Oberrealschule“. Das heißt, die Schule wurde ganz einfach nach der Schulform benannt. Damals war es nämlich die einzige Oberrealschule in Mülheim.

Die heutige Karl-Ziegler-Schule wurde 1852 gegründet. Zu dieser Zeit gab es generell nur zwei Oberschulen für Jungen. Abgesehen von der „Städtischen Oberrealschule“, gab es noch das „Königliche Gymnasium mit Realgymnasium“ (die heutige Otto-Pankok-Schule).

1937 wurde die Oberstufenzeit an der „Städtischen Oberrealschule“ um 5 Jahre verkürzt. Fortan hieß die heutige !“Karl-Ziegler-Schule“, „Kierdorfschule“. Sie wurde nach einem Förderer Adolf Hitlers benannt. Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Schule dann ihren vierten Namen: „Städtisches Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium“. Ziemlich lang. Das merkt man dann auch 1974. Denn in diesem Jahr erhielt die Schule an der Schulstraße endlich ihren heutigen Namen: Die „Karl-Ziegler-Schule“.

Karl Ziegler war damals ein sehr bekannter Mann in Mülheim, da er 1963 den Nobelpreis für Chemie erhalten hatte. 1943 bis 1969 leitete er übrigens auch das damalige „Kaiser-Wilhelm-Institut“ (das heutige Max-Planck-Institut).

Im Jahr 2007 erkannte man, dass das Gebäude der Schule  schon sehr alt und marode war. Deshalb entschied sich die Stadt Mülheim dafür, die komplette Schule von 2007 bis 2012 grundsaniert. Neu war damit auch die aus Fertigteilen gebaute Mensa und die dritte Etage auf dem Verwaltungstrakt. Dort sind seit 2012 die Kunsträume untergebracht.

Quelle: Buch „150 Jahre Karl-Ziegler-Schule“ von 2002

Jonas Scherer

 

 

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